Reinhold Körner

Bürgermeister von Linz

* 1803    † 1873

 

Ein Kaufmannssohn

Reinhold Körner wurde als Kaufmannssohn 1803 in Linz geboren. Er studierte am Schottengymnasium in Wien und übernahm von seinem Stiefvater, dem Kaufmann Alois Kapler 1856 die Spezereihandlung an der Linzer Hofgasse. Er war unter anderem Mitbegründer der Linzer Nationalgarde und des Verschönerungsvereines. Verdienste erwarb er sich auch um den Schulbau und das Armen- und Gesundheitswesen.

Liberaler Bürgermeister

Reinhold Körner war im ständischen Ausschuss vertreten, Landtags- und Reichsratsabgeordneter sowie Gemeinderat und provisorischer Gemeindevorstand. Von 1850 bis 54 und 1861 bis 1867 war er liberaler Bürgermeister. Er starb 1873 in Linz.

Unter anderem wurde er mit dem Ritterkreuz der Eisernen Krone III. Klasse für Verdienste um die Stadt Linz ausgezeichnet und 1867 zum Ehrenbürger ernannt.

Familiengruft am St. Barbara Friedhof

Reinhold Körner selbst verstarb ledig und kinderlos. Er ist am St. Barbara Friedhof bestattet.

1903 erfolgte die Straßenbenennung. Die dort 1910/11 erbaute Schule trägt den Namen "Körnerschule".

Link und Quellen


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